Die CDU Stadt Olden­burg & Infos zur Stadt­rats-Wahl am 12. 09. 2021 fin­den Sie hier …

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Dr. Sönke Hahn möchte in den Stadtrat Oldenburg — das Logo zeigt den Lappan

Oldenburg ganzheitlich denken. Und handeln. Jetzt.

 

 

Dr. Sönke Hahn stellt sich zur Wahl für den Rat der Stadt Oldenburg. Sind Sie dabei?

 
CDU · Lis­ten­platz 5 · Stadt­be­zirk 4 Nord-Ost

Kom­mu­nal­wahl: Am 12. 09. 2021 oder per Brief­wahl abstim­men für Dr. Sönke Hahn & die CDU (exter­ner Link: Stadt OL)

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Oldenburg ganzheitlich denken. Und handeln. Jetzt.

 

 

 

Dr. Sönke Hahn stellt sich zur Wahl für den Rat der Stadt Oldenburg. Sind Sie dabei?

 
CDU · Lis­ten­platz 5 · Stadt­be­zirk 4 Nord-Ost

Kom­mu­nal­wahl: Am 12. 09. 2021 oder per Brief­wahl abstim­men für Dr. Sönke Hahn & die CDU (exter­ner Link: Stadt OL)

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Damit Oldenburg
vielschichtig bleibt.
Und wird.

 

 

Liebe Olden­bur­ge­rin­nen und Oldenburger,

ganz bewusst steht »blei­ben« zuerst, dann erst folgt »wird«. Denn Olden­burg ist viel­schich­tig: Kunst und Shop­ping, Natur und Groß­stadt, nord­deutsch und offen. Das zeich­net die Stadt aus. Alex­an­der­feld, Born­horst, Etz­horn, Ohms­tede, Ofen­er­diek zeich­nen sich dadurch aus. So habe ich es erlebt und erlebe es. Viel­leicht geht es Ihnen ähnlich?

Aber das ist alles andere als selbst­ver­ständ­lich: Denn aus einer gesun­den Mitte wird schnell ein Mit­tel­maß. Das fällt auf, wenn jemand wie ich nach bei­nahe 15 Jah­ren wie­der nach Olden­burg zurück­kehrt. So soll­ten Stra­ßen in Wohn­ge­bie­ten doch auch zum Spie­len gedacht sein. Sie wer­den aber mit Roll­splitt geflickt. Umwelt­schutz ist uns im Nor­den Olden­burgs wich­tig, aber mit dem Bus in die Stadt oder zum Ein­kau­fen: Das ist eine Odyssee.

Statt »Eine Hand weiß nicht, was die andere tut« braucht es den Blick für Zusam­men­hänge. Als Wis­sen­schaft­ler, Desi­gner und Fil­me­ma­cher stehe ich für ein sol­ches Den­ken und Han­deln. Damit möchte ich mich um den Stadt­nor­den, um Olden­burg kümmern.

Gehen wir es an. Mit Ihrer Stimme für mich, Sönke Hahn, CDU Stadt Olden­burg, am 12.09.2021 zur Kom­mu­nal­wahl bzw. zur Wahl des Stadt­ra­tes Oldenburg.

Ihr Sönke Hahn

Olden­burgs Stadt­be­zirk 4 Nord-Ost 

— Alex­an­der­feld, Born­horst, Etz­horn, Ohms­tede, Ofen­er­diek. Impres­sio­nen im Video
(Html5-Video, lokal gehostet)

Über Dr. Sönke Hahn

Ganzheitlichkeit als Schlüssel

Ich könnte Ihnen nun direkt die mir, die für Olden­burg wich­ti­gen The­men vor­stel­len. Hier und dort muss etwas gesche­hen. Klar. Aber wie erwähnt: Was nützt ein Beschluss dort, wenn er an ande­rer Stelle unter­be­wusst unter­gra­ben wird? Um die­sem fata­len Pro­zess zu ent­kom­men, braucht es den Blick über den Tel­ler­rand — für die Gegen­wart und Zukunft Oldenburgs.

Ganz­heit­li­ches Den­ken und Han­deln ist der Schlüs­sel. Anhand von vier Bei­spie­len möchte ich, Sönke Hahn, Ihnen zei­gen, wie stark viele The­men zusam­men­hän­gen. Und wie sie von einem ganz­heit­li­chen Den­ken und Han­deln pro­fi­tie­ren würdenpunkte weiss_Sönke Hahn

punkte dunkelblau_Sönke Hahn

Umwelt — Stadtplanung

Der öffent­li­che Nah­ver­kehr und das Fahr­rad sind alter­na­tiv­los. Denn mit Ihnen kann ein Bei­trag geleis­tet wer­den, den bereits spür­ba­ren Kli­ma­wan­del zu stop­pen. Das wird ohne For­men des Ver­zichts nicht gehen.

Aber: Die oft nur eine Zufahrt oder ver­win­kelte Wege auf­wei­sen­den Olden­bur­ger Bau- und Wohn­ge­biete machen es schwer, zum Bus zu kom­men oder mit dem Fahr­rad auch mal schnel­ler unter­wegs zu sein. Zudem ver­län­gert die strikte räum­li­che Tren­nung zw. Arbeit und Woh­nen all­täg­li­che Wege. Sie führt auch dazu, dass Teile der Stadt lange Zeit »ver­waist« sind. Zudem: Sied­lun­gen gren­zen sich förm­lich von ihrer Umge­bung ab — als gehör­ten sie nicht dazu, nicht mal zum Stadt­teil, in dem Sie stehen.

Durch­misch­tes Bauen min­des­tens künf­ti­ger Stadt­teile ist daher sinn­voll: Die Wege wür­den kür­zer wer­den. Wir schaf­fen mehr Zeit für die Fami­lie. Ein­brü­che hin­ge­gen wür­den schwe­rer wer­den. Gerade in einer Stadt wie Olden­burg, die weni­ger ein schwer­indus­tri­el­ler Stand­ort ist, las­sen sich (klei­nere) Unter­neh­men mit Wohn­flä­chen gewinn­brin­gend verbinden.

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Stadtplanung — Kultur

Auch wenn unsere Stadt­teile so vie­les bie­ten: Mit der Olden­bur­ger Innen­stadt haben wir ein gesamt­städ­ti­sches Forum. Das ist wich­tig, um einen gemein­sa­men Ort des Aus­tau­sches zu haben. Zudem basiert die Attrak­ti­vi­tät von Olden­burg auf die­sem auch kul­tu­rel­len Zen­trum. Es färbt auf den Nor­den Olden­burgs ab.

Doch wie gerade aus dem Nord-Osten Olden­burgs ins Zen­trum gelan­gen? In der Inner­stadt las­sen sich die oft teu­ren (E-)Fahrräder nicht sicher abstel­len. Ältere Men­schen oder Men­schen mit Han­di­cap, Men­schen von außer­halb (des Stadt­ge­bie­tes) wer­den nicht immer per Fahr­rad in die Innen­stadt Olden­burgs kom­men kön­nen. Das Park-and-Ride-Ange­bot Olden­burgs erweckt kaum den Ein­druck, sicher und sau­ber zu sein. Wir brau­chen aber — bei einer Fuß­gän­ger­zone, die selbst grö­ßere Städte in den Schat­ten stellt — Besu­cher und Besu­che­rin­nen, um die­ses Zen­trum zu erhalten.

Hier müs­sen wir also mehr­glei­sig fah­ren: Stär­kung des P-&-Rs, Fahr­rad­sta­tio­nen in der Innen­stadt und wei­ter­hin Park­plätze. Damit wir alle nicht nur ein­kau­fen, son­dern kul­tu­rell teil­ha­ben können.

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Kultur — Bildung

Unter Kul­tur ver­ste­hen wir meist Musik, Film, Thea­ter. Der Begriff schließt oft Museen und somit im wei­tes­ten Sinne Bil­dung ein. Das alles ist nicht nur, aber durch­aus ein Mar­ken­zei­chen der Olden­bur­ger Innenstadt.

Hören Sie es, das abge­klärte Gäh­nen? Den einen ist bei­des zu abs­trakt, den ande­ren gilt bei­des als ver­zicht­ba­rer Schmuck. Das aber greift zu kurz: So zeigt die hit­zige Streit-Un-Kul­tur unse­rer Gegen­wart ein­gän­gig, dass wir mehr in den Spie­gel schauen müs­sen. Damit wir mehr über uns selbst und unsere Mit­men­schen erfah­ren. Damit ein bes­se­res Zusam­men­le­ben mög­lich wird.

Kunst und Kul­tur müs­sen daher geför­dert wer­den: Damit Krea­tive Aner­ken­nung für ihre wich­tige Tätig­kei­ten erfah­ren. Damit wir durch Kunst und Kul­tur bewuss­ter gesell­schaft­lich teil­ha­ben kön­nen. Dazu braucht es einer­seits umfas­sende, damit auch unter­hal­tend-offene Kul­tur­ange­bote. Ander­seits sind anschau­li­che Kul­tur­ver­mitt­lung und ‑bil­dung auch das Digi­tale betref­fend drin­gend not­wen­dig, damit Men­schen ihre Aus­drucks­mög­lich­kei­ten erkun­den können.

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(Digitale) Bildung — Umwelt

In Sachen Bil­dung ist die Digi­ta­li­sie­rung sicher­lich nicht der ein­zige, aber ein sehr wich­ti­ger Fak­tor. Digi­tale Tech­nik kann das Ler­nen unter­stüt­zen, neue Wege der Ver­mitt­lung zei­gen, ggf. ande­res und mehr errei­chen — bei Schü­ler­schaft, Jung und Alt.

Doch das Tablet wie ein Blatt Papier zu nut­zen, ändert nichts. Das ist gar sinn­los. Der zweite sollte nicht vor dem ers­ten Schritt gemacht wer­den. Es bedarf zuerst der Bil­dung zu (digi­ta­ler) Kom­mu­ni­ka­tion: Denn Kom­mu­ni­ka­tion bleibt — digi­tal oder ana­log — in vie­ler­lei Hin­sicht iden­tisch. Sie erfor­dert Sach­kunde. Kom­mu­ni­ka­tion braucht also Pro­fis, wie viele Berufs­grup­pen ein pro­fes­sio­nel­les Fun­da­ment voraussetzen.

Kom­mu­ni­ka­tion ist jedoch so all­ge­gen­wär­tig, dass über­all Sach­kunde gestärkt wer­den sollte. Digi­tal-kom­mu­ni­ka­tive Bil­dung an Schu­len und für Jung und Alt müs­sen wir glei­cher­ma­ßen för­dern: um mit mehr Medien­kompetenz Miss­ver­ständ­nisse zu ver­mei­den, um ein bes­se­res Zusam­men­le­ben zu errei­chen. Auch Unbe­que­mes — wie die mit Umwelt­schutz ver­bun­de­nen Ein­schnitte bei­spiels­weise — lie­ßen sich so bes­ser erklä­ren und sach­lich angehen.

punkte weiss_Sönke Hahn»Die Dinge« müssen insgesamt betrachtet werden. Nicht nur jedes für sich.

 

Ganz­heit­li­ches Den­ken und Han­deln kommt nicht von unge­fähr: Wir müs­sen uns an Leute wen­den, die darin geübt sind. Und nicht nur, weil sie glau­ben, alles zu kön­nen. Bei aller Beschei­den­heit: Es gilt, sich an Leute zu wen­den, die wie ich, Sönke Hahn, der­ar­ti­ges Den­ken und Han­deln in Stu­dium und Beruf erlernt und prak­ti­ziert haben.

Es heißt, vie­les sei mehr als die Summe sei­ner Teile. Wer will da wider­spre­chen? Warum nicht end­lich — über die Weis­heit hin­aus — der­art den­ken und han­deln? Mit der Wahl zum Stadt­rat Olden­burg 2021 / mit der Kom­mu­nal­wahl 2021 bie­tet sich Ihnen die Chance, den Rat der Stadt dahin­ge­hend zu stär­ken: mit Ihren Stim­men für Dr. Sönke Hahn.

Themen für Oldenburg
— darum möchte ich mich kümmern

Hunterwiesen in Dämmerung

Ganzheitlichkeit

ist ein Werk­zeug und ein Thema. In Schub­la­den zu den­ken und han­deln, wird die Pro­bleme von Gegen­wart und Zukunft nicht lösen. Es braucht Brü­cken­bau­ende — d. h., inter­dis­zi­pli­näre Stel­len, die koor­di­nie­ren. Das würde auch dazu bei­tra­gen, dass unsere Ver­wal­tung klei­ner und ser­vice-ori­en­tier­ter wer­den könnte. Da eben nicht unter­be­wusst gegen­ein­an­der gear­bei­tet wird …

 Digitalisierung

Sie besteht aus min­des­tens zwei Tei­len: Tech­nik und der Umgang mit Tech­nik. Genauer: Letz­te­res meint Kom­mu­ni­ka­tion. Nichts geht ohne Kom­mu­ni­ka­tion und Medien — auch das Lesen die­ses digi­ta­len Tex­tes nicht. Indi­rekt, aber Sie und ich kom­mu­ni­zie­ren hier anhand zahl­rei­cher Medien.

Zwar wird geglaubt, zu kom­mu­ni­zie­ren, sei wie das Atmen: selbst­ver­ständ­lich. Kurz­nach­rich­ten schnell tip­pen, ist aber nicht auto­ma­tisch ziel­füh­rend und umgäng­lich. Es braucht also Pro­fis für Kom­mu­ni­ka­tion — zumin­dest braucht es Pro­fis, die uns auf die All­ge­gen­wart von Kom­mu­ni­ka­tion vor­be­rei­ten. Hier kann die Stadt kon­kret för­dern — etwa Schu­len und Insti­tu­tio­nen, die Jung und Nicht-mehr-ganz-so-Jung dahin­ge­hend stär­ken. Dr. Sönke Hahn als theo­re­tisch und prak­tisch erfah­re­ner Medien- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­perte kann hier direkt unterstützen.

Kunst und Kultur

Kunst und Kul­tur sind mehr als Deko: Kunst und Kul­tur sind ein Nach­den­ken, wie wir zusam­men leben und leben wol­len. Sich bei­dem zu wid­men, ist also eine Frage von gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung. Ins­be­son­dere, wenn Kunst und Kul­tur auch als Bil­dung ver­stan­den wer­den: Denn dadurch ler­nen wir zum Bei­spiel auch, wie uns Ängste in die Hände von Extre­mis­ten trei­ben kön­nen. Zwar gibt es viel Schlech­tes auf der Welt. Aber wer stets glaubt, alles werde immer und über­all schlech­ter, lei­det daran, nicht rich­tig fil­tern zu kön­nen. Das ist auch inso­fern fatal: Die tat­säch­li­chen Pro­bleme wer­den durch Sün­den­bö­cke ver­stellt. Genau dar­über kön­nen Kunst und Kul­tur ein Nach­den­ken anre­gen; gar »auf­klä­ren«.

Zudem: Kunst und Kul­tur sind gewal­tige Wirt­schafts­fak­to­ren. Und das ohne Fabri­ken. Was könnte also idea­ler für eine Stadt wie Olden­burg sein — zw. Umwelt­be­wusst­sein und Großstadt?

Stadtplanung

Die Stadt ist ein Medium. Ja, eine Stadt bzw. ein Vier­tel prägt uns und wir es bzw. sie. Inso­fern soll­ten bekannte Feh­ler in Olden­burg nicht wie­der­holt wer­den: etwa die Zer­sie­de­lung. Sie macht Nah­ver­kehr und Umwelt­schutz schwie­rig. Arbeit und Woh­nen müs­sen statt­des­sen wie­der näher zusammenrücken.

Auch Ästhe­ti­sches muss bedacht wer­den: Der Olden­bur­ger Klas­si­zis­mus ist schön. Aber dar­auf kön­nen wir uns nicht aus­ru­hen. Inno­va­ti­ves muss gewagt wer­den, um  jet­zi­gen und künf­ti­gen Genera­tio­nen etwas zu bieten.

Gleich­zei­tig muss erkannt wer­den, wo sich Ver­gan­gen­heit und Zukunft ver­bin­den las­sen: Es über­rascht jeman­den wie mich, der nach bei­nahe 15 Jah­ren wie­der nach Olden­burg zurück­ge­kehrt ist, dass hier Gebäude reiz­vol­len Charmes ein­fach abge­ris­sen werden.

Verwaltungsabbau und Strukturwandel

Die städ­ti­sche Ver­wal­tung muss für Bür­ger und Bür­ge­rin­nen »da sein« — nicht umge­kehrt. Das heißt, freund­li­cher Umgang & Öff­nungs­zei­ten, zu denen wir kom­men kön­nen, ohne uns frei­neh­men zu müssen.

Olden­burg ist aber auch ein Ver­wal­tungs­stand­ort jen­seits staat­li­cher Insti­tu­tio­nen. Die Corona-Pan­de­mie hat den Ver­wal­tungs­ab­bau in der Pri­vat­wirt­schaft beschleu­nigt. Gerade des­halb bedarf es neuer »Stand­beine« für die Stadt und uns als Bür­ger — eben auch in Form von Kunst, Medien, Kultur.

Hunterwiesen in Dämmerung

Ganzheitlichkeit

ist ein Werk­zeug und ein Thema. In Schub­la­den zu den­ken und han­deln, wird die Pro­bleme von Gegen­wart und Zukunft nicht lösen. Es braucht Brü­cken­bau­ende — d. h., inter­dis­zi­pli­näre Stel­len, die koor­di­nie­ren. Das würde auch dazu bei­tra­gen, dass unsere Ver­wal­tung klei­ner und ser­vice-ori­en­tier­ter wer­den könnte. Da eben nicht unter­be­wusst gegen­ein­an­der gear­bei­tet wird …

 Digitalisierung

Sie besteht aus min­des­tens zwei Tei­len: Tech­nik und der Umgang mit Tech­nik. Genauer: Letz­te­res meint Kom­mu­ni­ka­tion. Nichts geht ohne Kom­mu­ni­ka­tion und Medien — auch das Lesen die­ses digi­ta­len Tex­tes nicht. Indi­rekt, aber Sie und ich kom­mu­ni­zie­ren hier anhand zahl­rei­cher Medien.

Zwar wird geglaubt, zu kom­mu­ni­zie­ren, sei wie das Atmen: selbst­ver­ständ­lich. Kurz­nach­rich­ten schnell tip­pen, ist aber nicht auto­ma­tisch ziel­füh­rend und umgäng­lich. Es braucht also Pro­fis für Kom­mu­ni­ka­tion — zumin­dest braucht es Pro­fis, die uns auf die All­ge­gen­wart von Kom­mu­ni­ka­tion vor­be­rei­ten. Hier kann die Stadt kon­kret för­dern — etwa Schu­len und Insti­tu­tio­nen, die Jung und Nicht-mehr-ganz-so-Jung dahin­ge­hend stär­ken. Dr. Sönke Hahn als theo­re­tisch und prak­tisch erfah­re­ner Medien- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­perte kann hier direkt unterstützen.

Kunst und Kultur

Kunst und Kul­tur sind mehr als Deko: Kunst und Kul­tur sind ein Nach­den­ken, wie wir zusam­men leben und leben wol­len. Sich bei­dem zu wid­men, ist also eine Frage von gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung. Ins­be­son­dere, wenn Kunst und Kul­tur auch als Bil­dung ver­stan­den wer­den: Denn dadurch ler­nen wir zum Bei­spiel auch, wie uns Ängste in die Hände von Extre­mis­ten trei­ben kön­nen. Zwar gibt es viel Schlech­tes auf der Welt. Aber wer stets glaubt, alles werde immer und über­all schlech­ter, lei­det daran, nicht rich­tig fil­tern zu kön­nen. Das ist auch inso­fern fatal: Die tat­säch­li­chen Pro­bleme wer­den durch Sün­den­bö­cke ver­stellt. Genau dar­über kön­nen Kunst und Kul­tur ein Nach­den­ken anre­gen; gar »auf­klä­ren«.

Zudem: Kunst und Kul­tur sind gewal­tige Wirt­schafts­fak­to­ren. Und das ohne Fabri­ken. Was könnte also idea­ler für eine Stadt wie Olden­burg sein — zw. Umwelt­be­wusst­sein und Großstadt?

Stadtplanung

Die Stadt ist ein Medium. Ja, eine Stadt bzw. ein Vier­tel prägt uns und wir es bzw. sie. Inso­fern soll­ten bekannte Feh­ler in Olden­burg nicht wie­der­holt wer­den: etwa die Zer­sie­de­lung. Sie macht Nah­ver­kehr und Umwelt­schutz schwie­rig. Arbeit und Woh­nen müs­sen statt­des­sen wie­der näher zusammenrücken.

Auch Ästhe­ti­sches muss bedacht wer­den: Der Olden­bur­ger Klas­si­zis­mus ist schön. Aber dar­auf kön­nen wir uns nicht aus­ru­hen. Inno­va­ti­ves muss gewagt wer­den, um  jet­zi­gen und künf­ti­gen Genera­tio­nen etwas zu bieten.

Gleich­zei­tig muss erkannt wer­den, wo sich Ver­gan­gen­heit und Zukunft ver­bin­den las­sen: Es über­rascht jeman­den wie mich, der nach bei­nahe 15 Jah­ren wie­der nach Olden­burg zurück­ge­kehrt ist, dass hier Gebäude reiz­vol­len Charmes ein­fach abge­ris­sen werden.

Verwaltungsabbau und Strukturwandel

Die städ­ti­sche Ver­wal­tung muss für Bür­ger und Bür­ge­rin­nen »da sein« — nicht umge­kehrt. Das heißt, freund­li­cher Umgang & Öff­nungs­zei­ten, zu denen wir kom­men kön­nen, ohne uns frei­neh­men zu müssen.

Olden­burg ist aber auch ein Ver­wal­tungs­stand­ort jen­seits staat­li­cher Insti­tu­tio­nen. Die Corona-Pan­de­mie hat den Ver­wal­tungs­ab­bau in der Pri­vat­wirt­schaft beschleu­nigt. Gerade des­halb bedarf es neuer »Stand­beine« für die Stadt und uns als Bür­ger — eben auch in Form von Kunst, Medien, Kultur.

Ganzheitlichkeit

ist ein Werk­zeug und ein Thema. In Schub­la­den zu den­ken und han­deln, wird die Pro­bleme von Gegen­wart und Zukunft nicht lösen. Es braucht Brü­cken­bau­ende — d. h., inter­dis­zi­pli­näre Stel­len, die koor­di­nie­ren. Das würde auch dazu bei­tra­gen, dass unsere Ver­wal­tung klei­ner und ser­vice-ori­en­tier­ter wer­den könnte. Da eben nicht unter­be­wusst gegen­ein­an­der gear­bei­tet wird …

 Digitalisierung

Sie besteht aus min­des­tens zwei Tei­len: Tech­nik und der Umgang mit Tech­nik. Genauer: Letz­te­res meint Kom­mu­ni­ka­tion. Nichts geht ohne Kom­mu­ni­ka­tion und Medien — auch das Lesen die­ses digi­ta­len Tex­tes nicht. Indi­rekt, aber Sie und ich kom­mu­ni­zie­ren hier …

Zwar wird geglaubt, zu kom­mu­ni­zie­ren, sei wie das Atmen: selbst­ver­ständ­lich. Kurz­nach­rich­ten schnell tip­pen, ist aber nicht auto­ma­tisch ziel­füh­rend und umgäng­lich. Es braucht also Pro­fis für Kom­mu­ni­ka­tion — zumin­dest braucht es Pro­fis, die uns auf die All­ge­gen­wart von Kom­mu­ni­ka­tion vor­be­rei­ten. Hier kann die Stadt kon­kret för­dern — etwa Schu­len und Insti­tu­tio­nen, die Jung und Nicht-mehr-ganz-so-Jung dahin­ge­hend stär­ken. Dr. Sönke Hahn als theo­re­tisch und prak­tisch erfah­re­ner Medien- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­perte kann hier direkt unterstützen.

Kunst und Kultur

Kunst und Kul­tur sind mehr als Deko: Kunst und Kul­tur sind ein Nach­den­ken, wie wir zusam­men leben und leben wol­len. Sich bei­dem zu wid­men, ist also eine Frage von gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung. Ins­be­son­dere, wenn Kunst und Kul­tur auch als Bil­dung ver­stan­den wer­den: Denn dadurch ler­nen wir zum Bei­spiel auch, wie uns Ängste in die Hände von Extre­mis­ten trei­ben kön­nen. Zwar gibt es viel Schlech­tes auf der Welt. Aber wer stets glaubt, alles werde immer und über­all schlech­ter, lei­det daran, nicht rich­tig fil­tern zu kön­nen. Das ist auch inso­fern fatal: Die tat­säch­li­chen Pro­bleme wer­den durch Sün­den­bö­cke ver­stellt. Genau dar­über kön­nen Kunst und Kul­tur ein Nach­den­ken anre­gen; gar »auf­klä­ren«.

Zudem: Kunst und Kul­tur sind gewal­tige Wirt­schafts­fak­to­ren. Und das ohne Fabri­ken. Was könnte also idea­ler für eine Stadt wie Olden­burg sein — zw. Umwelt­be­wusst­sein und Großstadt?

Stadtplanung

Die Stadt ist ein Medium. Ja, eine Stadt bzw. ein Vier­tel prägt uns und wir es bzw. sie. Inso­fern soll­ten bekannte Feh­ler in Olden­burg nicht wie­der­holt wer­den: etwa die Zer­sie­de­lung. Sie macht Nah­ver­kehr und Umwelt­schutz schwie­rig. Arbeit und Woh­nen müs­sen statt­des­sen wie­der näher zusammenrücken.

Auch Ästhe­ti­sches muss bedacht wer­den: Der Olden­bur­ger Klas­si­zis­mus ist schön. Aber dar­auf kön­nen wir uns nicht aus­ru­hen. Inno­va­ti­ves muss gewagt wer­den, um  jet­zi­gen und künf­ti­gen Genera­tio­nen etwas zu bieten.

Gleich­zei­tig muss erkannt wer­den, wo sich Ver­gan­gen­heit und Zukunft ver­bin­den las­sen: Es über­rascht jeman­den wie mich, der nach bei­nahe 15 Jah­ren wie­der nach Olden­burg zurück­ge­kehrt ist, dass hier Gebäude reiz­vol­len Charmes ein­fach abge­ris­sen werden.

Verwaltungsabbau und Strukturwandel

Die städ­ti­sche Ver­wal­tung muss für Bür­ger und Bür­ge­rin­nen »da sein« — nicht umge­kehrt. Das heißt, freund­li­cher Umgang & Öff­nungs­zei­ten, zu denen wir kom­men kön­nen, ohne uns frei­neh­men zu müssen.

Olden­burg ist aber auch ein Ver­wal­tungs­stand­ort jen­seits staat­li­cher Insti­tu­tio­nen. Die Corona-Pan­de­mie hat den Ver­wal­tungs­ab­bau in der Pri­vat­wirt­schaft beschleu­nigt. Gerade des­halb bedarf es neuer »Stand­beine« für die Stadt und uns als Bür­ger — eben auch in Form von Kunst, Medien, Kultur.

»Als Wissenschaftler, Designer und Filmemacher sitze man doch zwischen den Stühlen, hat mir mal jemand gesagt. Vielen Dank. Denn auf Stühlen zu sitzen, ist einfach, löst nur nicht die Probleme von Gegenwart und Zukunft.«

— Dr. Sönke Hahn

5 Antworten

Was ver­bin­det Sie mit Oldenburg?

Ich bin hier geboren, aufgewachsen. zur Schule gegangen. Das hieß, …

… mit dem Rad bis­wei­len mehr­fach täg­lich vom Nor­den in die Stadt oder gar in den Süden zu Freun­den. Noch heute kenne ich viele Ecken der Stadt, als wäre ich nie weg gewesen.

Vor mei­ner Zeit bei der Marine habe ich in der Inner­stadt gejobbt. Fuß­ball auf der Dob­ben­wiese, Par­tys in der City, Aus­flüge zum Born­hos­ter See und Tret­boot­fah­ren auf der Hunte, Besu­che im Thea­ter, in den Kinos, bei den Moor­lei­chen im Museum … Kohl­fahr­ten und erste Kurz­filme mit Freun­den. Olden­burg hat mich gut auf grö­ßere Städte vorbereitet.

Aus der Ferne lernte ich Olden­burg schät­zen. Aber: Es fiel und fällt aus die­ser Ferne auch auf, was hier nicht ganz so gut läuft.

Was schät­zen Sie an Oldenburg?

Vielfalt. Sie ist mehr als ein Motto für diese Internetseite …

… oder für meine Kan­di­da­tur zur Kom­mu­nal­wahl 2021 bzw. für den Rat der Stadt Olden­burg. Viel­falt ist es, was Olden­burg für mich und, da bin ich mir sicher, viele andere Men­schen so inter­es­sant macht: Natur, Groß­stadt, Bil­dung und Unter­hal­tung, Moderne und Tra­di­tion … Das alles in einer Stadt: So etwas fin­det sich sonst nur in sehr viel grö­ße­ren Städ­ten — in Städ­ten, wo gut und gerne meh­rere Stun­den von der Woh­nung zur Natur gebraucht werden.

Hier sind die Wege rela­tiv kurz — die Stadt wirkt von oben betrach­tet, als liege sie in einem Wald. Und doch: Will man Metro­pole, kann die Inner­stadt besucht wer­den. Das Beste dabei: All das ist per Rad mög­lich — auf Rad­we­gen. Wenn ich an Rad­fah­ren in einer Mil­lio­nen­stadt denke, am Rand oder mit­ten auf zig Spu­ren, wirkt das Rad­fah­ren in Olden­burg auf geson­der­ten Wegen gera­dezu wie eine Medi­ta­tion. Und ein locke­res Gespräch mit ande­ren Radeln­den ist auch immer möglich.

Klar, gibt es in Olden­burg Pro­bleme, Brenn­punkte. Viele Men­schen leben hier, da ist so etwas schnell der Fall. Aber wir haben es in der Hand, Feh­ler, die ande­ren­orts began­gen wur­den, nicht zu wie­der­ho­len. Jetzt kön­nen die Wei­chen gestellt werden.

Was könnte bes­ser lau­fen in Oldenburg?

Manchmal ist Oldenburg wie eine Käseglocke. Und damit meine ich nicht …

… den bis­wei­len stin­ken­den Dreck gerade in den reprä­sen­ta­ti­ven Berei­chen der Inner­stadt, den man Besu­chen­den und Freun­den von außer­halb eigent­lich erspa­ren will. Ein Pro­blem, das nicht in den Griff zu bekom­men ist?

Sicher­lich: Die Stadt im Zen­trum und an sich ist groß­ar­tig. Aber sie geht ten­den­zi­ell hin­ter­her statt voran. Dabei geht nicht darum, immer und über­all der oder die Erste zu sein. Chan­cen für Olden­burg wur­den und wer­den aber oft nicht erkannt — als Form einer Betriebs­blind­heit, lässt sich ver­mu­ten: Da wäre der Hafen, des­sen Poten­zial im Grunde erst jüngst erkannt wurde.

Die Ver­gan­gen­heit ist nicht mehr zu ändern. Gerade des­we­gen müs­sen wir dar­auf ach­ten, dass unsere wach­sende Stadt zum Bei­spiel nicht zer­sie­delt wird. Dann würde öffent­li­cher Nah­ver­kehr unmög­lich und Umwelt­schutz noch schwe­rer wer­den. Inso­fern läuft es dar­auf hin­aus: Wir müs­sen ganz­heit­li­cher den­ken und handeln.

Was ist Ihnen wich­tig? Wofür ste­hen Sie?

Ich bin davon überzeugt, egal welche Haarfarbe, welche …

… Lieb­lings­kau­gummi-Sorte — nette und weni­ger nette Men­schen kön­nen ganz unter­schied­lich in Erschei­nung tre­ten. Klar, ich spre­che hier nicht wirk­lich von Kau­gummi und Haar­farbe, son­dern mensch­li­cher Viel­falt. Sie ist das Poten­zial — gerade in einer Zeit, in der es glo­bale Pro­bleme zu lösen gilt, braucht es sie mehr denn je.

Gleich­sam braucht es mehr denn je ein sozia­les Leis­tungs­den­ken: Das heißt statt Netz­werke gute Leute — kom­pro­miss­breit und qua­li­fi­ziert. Das meint eben keine Robo­ter, son­dern Men­schen — inklu­sive ihrer Fehler.

Ich glaube an das, was Kunst, Design und Kom­mu­ni­ka­tion idea­ler­weise aus­ma­chen. Und das geht weit über »Schö­nes« oder »Unter­hal­tung« hin­aus: Es meint ein bes­se­res Zusam­men­le­ben, indem wir  uns mit uns selbst aus­ein­an­der­set­zen. Nicht selbst­ver­liebt, son­dern selbstkritisch.

Das mag manch eine/r als naiv bezeich­nen. Nichts könnte fal­scher sein: Ich bin durch­aus sehr für Dis­kus­sio­nen und ent­spre­chende Dis­pute. Aber alles muss in einem Rah­men blei­ben: Es darf nicht immer alles zu einer schwarz-wei­ßen Ersatz­re­li­gion ten­die­ren. Dann kann auch ein Streit einen Mehr­wert haben.

Stim­men Sie immer mit Ihrer Par­tei überein?

Wer 1:1‑Übereinstimmungen sucht, der/die muss eine …

… Ein-Per­so­nen-Par­tei grün­den, heißt es. Wohl zurecht. Bei aller berech­tig­ten Kri­tik an eta­blier­ten Par­teien und damit auch der CDU: Sie ist im Grunde eine gemä­ßigte Par­tei, in der jeder Mensch und ver­schie­dene The­men ihren Platz fin­den. Sie basiert auf eben die­ser Idee. Das mag dann manch einem/r aus der Laune her­aus »zu wenig Kante« sein: Die CDU defi­niert sich aber eben nicht über ein Feindbild.

Und was die berech­tigte Kri­tik angeht, so denke ich, dass durch­aus die Chance besteht, die CDU oder gene­rel­ler demo­kra­ti­sche Par­teien in eine moderne Demo­kra­tie zu über­füh­ren — durch Mit­ar­beit. Modern meint für mich, die Begren­zung von Man­da­ten und Minis­ter­pos­ten in Lauf­zeit und Häu­fung, min­des­tens begin­nend mit der Landesebene.

Damit könnte mehr Fach­kom­pe­tenz, mehr Reprä­sen­ta­tion der Gesell­schaft, mehr junge Men­schen und eine gewisse Ent­schei­dungs­frei­heit ein­her­ge­hen, Not­wen­di­ges anzu­ge­hen, statt der nächs­ten Umfrage Folge zu leis­ten. Ich will gar nicht davon anfan­gen, wie ergeb­nis­los und unzu­ver­läs­sig aus mei­ner wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­tive Umfra­gen sind und wie fatal es ist, Ihnen stets zu entsprechen.

5 Antworten

Was ver­bin­det Sie mit Oldenburg?

Ich bin hier geboren, aufgewachsen. zur Schule gegangen. Das hieß, …

… mit dem Rad bis­wei­len mehr­fach täg­lich vom Nor­den in die Stadt oder gar in den Süden zu Freun­den. Noch heute kenne ich viele Ecken der Stadt, als wäre ich nie weg gewesen.

Vor mei­ner Zeit bei der Marine habe ich in der Inner­stadt gejobbt. Fuß­ball auf der Dob­ben­wiese, Par­tys in der City, Aus­flüge zum Born­hos­ter See und Tret­boot­fah­ren auf der Hunte, Besu­che im Thea­ter, in den Kinos, bei den Moor­lei­chen im Museum … Kohl­fahr­ten und erste Kurz­filme mit Freun­den. Olden­burg hat mich gut auf grö­ßere Städte vorbereitet.

Aus der Ferne lernte ich Olden­burg schät­zen. Aber: Es fiel und fällt aus die­ser Ferne auch auf, was hier nicht ganz so gut läuft.

Was schät­zen Sie an Oldenburg?

Vielfalt. Sie ist mehr als ein Motto für diese Internetseite …

… oder für meine Kan­di­da­tur zur Kom­mu­nal­wahl 2021 bzw. für den Rat der Stadt Olden­burg. Viel­falt ist es, was Olden­burg für mich und, da bin ich mir sicher, viele andere Men­schen so inter­es­sant macht: Natur, Groß­stadt, Bil­dung und Unter­hal­tung, Moderne und Tra­di­tion … Das alles in einer Stadt: So etwas fin­det sich sonst nur in sehr viel grö­ße­ren Städ­ten — in Städ­ten, wo gut und gerne meh­rere Stun­den von der Woh­nung zur Natur gebraucht werden.

Hier sind die Wege rela­tiv kurz — die Stadt wirkt von oben betrach­tet, als liege sie in einem Wald. Und doch: Will man Metro­pole, kann die Inner­stadt besucht wer­den. Das Beste dabei: All das ist per Rad mög­lich — auf Rad­we­gen. Wenn ich an Rad­fah­ren in einer Mil­lio­nen­stadt denke, am Rand oder mit­ten auf zig Spu­ren, wirkt das Rad­fah­ren in Olden­burg auf geson­der­ten Wegen gera­dezu wie eine Medi­ta­tion. Und ein locke­res Gespräch mit ande­ren Radeln­den ist auch immer möglich.

Klar, gibt es in Olden­burg Pro­bleme, Brenn­punkte. Viele Men­schen leben hier, da ist so etwas schnell der Fall. Aber wir haben es in der Hand, Feh­ler, die ande­ren­orts began­gen wur­den, nicht zu wie­der­ho­len. Jetzt kön­nen die Wei­chen gestellt werden.

Was könnte bes­ser lau­fen in Oldenburg?

Manchmal ist Oldenburg wie eine Käseglocke. Und damit meine ich nicht …

… den bis­wei­len stin­ken­den Dreck gerade in den reprä­sen­ta­ti­ven Berei­chen der Inner­stadt, den man Besu­chen­den und Freun­den von außer­halb eigent­lich erspa­ren will. Ein Pro­blem, das nicht in den Griff zu bekom­men ist?

Sicher­lich: Die Stadt im Zen­trum und an sich ist groß­ar­tig. Aber sie geht ten­den­zi­ell hin­ter­her statt voran. Dabei geht nicht darum, immer und über­all der oder die Erste zu sein. Chan­cen für Olden­burg wur­den und wer­den aber oft nicht erkannt — als Form einer Betriebs­blind­heit, lässt sich ver­mu­ten: Da wäre der Hafen, des­sen Poten­zial im Grunde erst jüngst erkannt wurde.

Die Ver­gan­gen­heit ist nicht mehr zu ändern. Gerade des­we­gen müs­sen wir dar­auf ach­ten, dass unsere wach­sende Stadt zum Bei­spiel nicht zer­sie­delt wird. Dann würde öffent­li­cher Nah­ver­kehr unmög­lich und Umwelt­schutz noch schwe­rer wer­den. Inso­fern läuft es dar­auf hin­aus: Wir müs­sen ganz­heit­li­cher den­ken und handeln.

Was ist Ihnen wich­tig? Wofür ste­hen Sie?

Ich bin davon überzeugt, egal welche Haarfarbe, welche …

… Lieb­lings­kau­gummi-Sorte — nette und weni­ger nette Men­schen kön­nen ganz unter­schied­lich in Erschei­nung tre­ten. Klar, ich spre­che hier nicht wirk­lich von Kau­gummi und Haar­farbe, son­dern mensch­li­cher Viel­falt. Sie ist das Poten­zial — gerade in einer Zeit, in der es glo­bale Pro­bleme zu lösen gilt, braucht es sie mehr denn je.

Gleich­sam braucht es mehr denn je ein sozia­les Leis­tungs­den­ken: Das heißt statt Netz­werke gute Leute — kom­pro­miss­breit und qua­li­fi­ziert. Das meint eben keine Robo­ter, son­dern Men­schen — inklu­sive ihrer Fehler.

Ich glaube an das, was Kunst, Design und Kom­mu­ni­ka­tion idea­ler­weise aus­ma­chen. Und das geht weit über »Schö­nes« oder »Unter­hal­tung« hin­aus: Es meint ein bes­se­res Zusam­men­le­ben, indem wir  uns mit uns selbst aus­ein­an­der­set­zen. Nicht selbst­ver­liebt, son­dern selbstkritisch.

Das mag manch eine/r als naiv bezeich­nen. Nichts könnte fal­scher sein: Ich bin durch­aus sehr für Dis­kus­sio­nen und ent­spre­chende Dis­pute. Aber alles muss in einem Rah­men blei­ben: Es darf nicht immer alles zu einer schwarz-wei­ßen Ersatz­re­li­gion ten­die­ren. Dann kann auch ein Streit einen Mehr­wert haben.

Stim­men Sie immer mit Ihrer Par­tei überein?

Wer 1:1‑Übereinstimmungen sucht, der/die muss eine …

… Ein-Per­so­nen-Par­tei grün­den, heißt es. Wohl zurecht. Bei aller berech­tig­ten Kri­tik an eta­blier­ten Par­teien und damit auch der CDU: Sie ist im Grunde eine gemä­ßigte Par­tei, in der jeder Mensch und ver­schie­dene The­men ihren Platz fin­den. Sie basiert auf eben die­ser Idee. Das mag dann manch einem/r aus der Laune her­aus »zu wenig Kante« sein: Die CDU defi­niert sich aber eben nicht über ein Feindbild.

Und was die berech­tigte Kri­tik angeht, so denke ich, dass durch­aus die Chance besteht, die CDU oder gene­rel­ler demo­kra­ti­sche Par­teien in eine moderne Demo­kra­tie zu über­füh­ren — durch Mit­ar­beit. Modern meint für mich, die Begren­zung von Man­da­ten und Minis­ter­pos­ten in Lauf­zeit und Häu­fung, min­des­tens begin­nend mit der Landesebene.

Damit könnte mehr Fach­kom­pe­tenz, mehr Reprä­sen­ta­tion der Gesell­schaft, mehr junge Men­schen und eine gewisse Ent­schei­dungs­frei­heit ein­her­ge­hen, Not­wen­di­ges anzu­ge­hen, statt der nächs­ten Umfrage Folge zu leis­ten. Ich will gar nicht davon anfan­gen, wie ergeb­nis­los und unzu­ver­läs­sig aus mei­ner wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­tive Umfra­gen sind und wie fatal es ist, Ihnen stets zu entsprechen.

Wählen gehen. Eine Frage der Verantwortung

 

Kom­mu­nal­wahl / Wahl des Rates der Stadt Oldenburg
am 12. 09. 2021 oder zuvor per Brief.

Ihre Stimme für Dr.  Sönke Hahn
CDU, Lis­ten­platz 5
Stadt­be­zirk 4 Nordost

Biografie — Dr. Sönke Hahn

Dr. Sönke Hahn in den Stadtrat Oldenburg

Mehr über Dr. Sönke Hahn

 Eckdaten
  • Jahr­gang ’84
  • gebo­ren in Olden­burg (Oldb)
  • auf­ge­wach­sen in Oldenburg-Etzhorn
  • Abitur Lieb­frau­en­schule
  • Wehr­dienst Deut­sche Marine — inklu­sive Segel­schul­schiff Gorch Fock

Stu­dium & Doktorabeit

  • Bache­lor-Stu­dium (B.A.) »Media Design«, Rhei­ni­sche Fach­hoch­schule Köln
  • Mas­ter-Stu­dium (M.F.A.) »Medi­en­kunst und Medi­en­ge­stal­tung«, Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar
  • Pro­mo­tion (Ph.D.), Bau­haus-Uni­ver­si­tät Weimar

Berufs­er­fah­rung

  • Desi­gner, Fil­me­ma­cher — Köln, Weimar
  • Wis­sen­schaft­ler — Lehre, Vor­träge, Autor
  • wie­der in OL: selb­stän­di­ger Desi­gner, Fil­me­ma­cher & Trai­ner und Bera­ter für Kommunikation

Wis­sens­wer­tes

  • div. (inter­na­tio­nale) Auf­füh­run­gen von Hahns Filmen
  • wis­sen­schaft­li­che Ver­öf­fent­li­chun­gen, Vor­träge zu Medien, zur Immer­sion, zu Serien
  • Aus­zeich­nun­gen: u. a. Red Dot, iF Design Award, Ger­man Design Award

Mehr über Dr. Sönke Hahn